HIV+ people who have never taken AIDS drugs, or have stopped taking them.
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Marcus P (in German)

Ich komme aus Österreich (Wien) und bin im Jahr 1998 im Rahmen einer Routine-Untersuchung HIV positiv getestet worden. Alles was ich über diese schreckliche Krankheit wußte, oder besser, was einem darüber in der Schule, den Medien so erzählt wird, hat mich sofort glauben lassen, daß ich nicht mehr lange leben werde. Dazu muß ich erwähnen, daß ich homosexuell bin, aber immer in dauerhaften treuen Partnerschaften lebte.

Wie kam es zum HIV-Test? Nun mein neuer Freund, den ich Anfang 1998 kennenlernte ging zur Blutspende und nach einiger Zeit bekam er einen Brief von der Blutspende-zentrale, in dem ihm mitgeteilt wurde, er möge sich bitte sofort dort melden. Warum, stand nicht in dem Brief. Er ging also in die Zentrale und es wurde ihm mitgeteilt, daß er Hiv Positiv ist. Völlig schockiert kam er nach Hause und teilte mir die schlechte Nachricht mit. Daraufhin gingen wir gemeinsam zu einem weiteren Hiv-Test, der in der Privatpraxis des bekannten Primarius, der Aids-Station an einem bekannten Krankenhaus in Wien gemacht wurde. Natürlich mußten wir auch bekanntgeben, daß wir homosexuell sind. Er schickte uns nach einer Blutabnahme in das Krankenhaus, wo er der Abteilungsvorstand der Aids-Station war. Dort wurde noch einmal Blut abgenommen. Nach ein paar Tagen wurde auch mir mitgeteilt, daß ich HIV positiv bin.

Ich war völlig fertig und habe mich schon im Grab gesehen. so ging ich und mein damaliger Freund regelmäßig zu den Untersuchungen. Bei mir wurde nie eine Virus-Last nachgewiesen und auch die CD4-Zellen waren immer im Norm-Bereich. Bei meinem Freund gingen wurden offensichtlich die Werte schlechter und er mußte Medikamente schlucken.

Mich hat die ganze Situation total fertig gemacht und ich dachte schon an Selbstmord. Nach ca. einem halben Jahr, war ich so fertig und suchte ständig nach neuen Behandlungsmethoden für diese schreckliche Krankheit. Meine Werte waren aber immer gleich gut.

Eines Tages kommt mein Freund daher und sagt, daß er die Therapie abbricht. ich war sehr erschrocken darüber und versuchte ihm einzureden das nicht zu tun , weil er sonst sofort sterben müßte. Er erzählte mir von der Aids und Hiv-Kritik. Ich habe mich dann näher damit befaßt. Weil ich mich durch die regelmäßigen Blut-Untersuchungen ständig an eine tödliche Krankheit erinnert fühlte und deshalb psychisch am Ende war, habe ich daraufhin mit den Untersuchungen aufgehört.

Mittlerweile haben wir 2008 und es geht mir sehr gut. Ich bin nie krank gewesen und Gott sei Dank habe ich auch nie mit den giftigen Medikamenten angefangen. Ich ernähre mich normal, nehme Vitamine aber sonst lebe ich ein ganz normales Leben ohne als Versuchskaninchen Medikamente an mir testen zu lassen.

Markus P.

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